Sportarten

Sport ist die zusammenfassende Bezeichnung für alle menschlichen Tätigkeiten, die vorwiegend körperliche Bewegungen sind und auf eine höhere Leistungsfähigkeit abzielen. Grundlegende Merkmale des Sports sind die Einheitlichkeit der Regeln für jede Sportart.

Das Wort Sport kommt vom lateinischen disportare ("sich zerstreuen"), entwickelte sich über das französische desport ("Erholung, Zerstreuung") zum englischen sport ("Spaß, Vergnügen, Erholung") und bürgerte sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts auch im Deutschen ein, zunächst noch in seiner ursprünglichen Bedeutung. Für die eigentliche körperliche Betätigung wurden anfangs noch national unterschiedliche Bezeichnungen benutzt. Der älteste Begriff im Deutschen dafür war Leibesübungen, der schon im 16. Jahrhundert und dann besonders von G. U. A. Vieth in seiner "Enzyklopädie der Leibesübungen" (1794) gebraucht wurde. Die Reformpädagogik benutzte seit etwa 1920 den Begriff Leibeserziehung, um die stärkere pädagogische Zielsetzung herauszustellen. Im pädagogischen Bereich ersetzt Sport mehr und mehr auch das Turnen, das als typisch deutsche Erscheinung Anfang des 19. Jahrhunderts als vielseitige Leibesübung mit staatsbürgerlicher Zielsetzung entstand und als Turnunterricht in der Mitte des 19. Jahrhunderts seinen Eingang in die Schulen fand.

Geschichte des Sports

Sportlich-spielerische Betätigung hat es zu allen Zeiten bei allen Völkern gegeben. Sie ist allerdings wohl immer in stärkerem Maß die Beschäftigung des Volksteils mit der stärker bemessenen Freizeit gewesen. So wurde in England bis zum 17. Jahrhundert der "Sport" der oberen Schichten neben den "Spielen" der unteren Schichten (wie Wettlaufen, Boxen und Ringen) betrieben. Nach 1688 erfolgte eine gegenseitige Durchdringung; nur Jagd und Reiten blieben als Sportformen des Adels bestehen; das Boxen trat an die Stelle des Fechtens.

Die erste Aufnahme des Sports in Deutschland erfolgte in Hamburg, als 1836 mit Beteiligung englischer Ruderer der Hamburger Ruderclub gegründet wurde. 1844 folgte die 1. deutsche Ruderregatta in Hamburg. Als erster Verband wurde 1883 der Deutsche Ruderverband in Köln gegründet. Es folgten 1884 der Deutsche Radfahrerbund, 1886 der Deutsche Schwimmverband, 1888 der Deutsche Seglerverband und 1890 der Deutsche Eissport-Verband, 1891 der Deutsche Athletik-Sportverband, 1898 die Deutsche Sportbehörde für Athletik (der Name Leichtathletik kam erst später auf) und 1900 der Deutsche Fußballbund.

Extremsportarten

In der Anfangsphase ist die Betonung eines individuellen, speziellen Lebensgefühls ausschlaggebend. Die Anhänger der neuen Sportart suchen einen Platz außerhalb des etablierten, organisierten Sportbetriebs. Später erfolgt die Öffnung für ein breites Publikum. Sobald Organisationen und Verbände sowie geregelte Wettbewerbe existieren, wandelt sich die Trendsportart zu einer Normalsportart. Mit fließenden Übergängen zählen heute u. a. Snowboarding, Freeclimbing, Streetball, Carving, Inlineskating und Bungeejumping zu den Extremsportarten.

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